KnowHow für eine Schülerzeitung: Bildrechte, Musikrechte, Datenschutz

Viele Schulen haben eine eigene Schülerzeitungs-AG: motivierte und kreative Schülerinnen und Schüler, die gerne schreiben, Fotos machen, Interviews durchführen usw. Während Schülerzeitungen früher nur als Printausgabe existierten und schulintern verteilt wurden, werden heutzutage mehr und mehr Schülerzeitungen zusätzlich als Online-Blog umgesetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: ein Blog ist kostengünstig, man man erreicht deutlich mehr Leserinnen und Leser und die Inhalte können interaktiver gestaltet werden, zum Beispiel mit ergänzenden Videos.

Aber wie sieht es eigentlich rechtlich aus? Worauf muss beim Veröffentlichen von Bildern und Videos aufgepasst werden, wen muss man vorher um Erlaubnis fragen und wie sichert man sich ab, keine Straftat wegen Urheberrechtsverletzung zu begehen? Und was ist überhaupt mit dem Datenschutz? Worauf gilt es bei einem Blog zu achten?

Mit einer breiteren Zielgruppe, die ein Blog erreicht, ist auch die Gefahr größer, für Verstöße belangt werden zu können. Für eine Schülerzeitungs-AG ist es daher unumgänglich, über Bildrechte, Urheberrechte und Datenschutz aufgeklärt zu werden.

Wir bieten zu diesem Thema eine interaktive Vorlesung an, die über die wichtigsten Bildrechte und den Datenschutz aufklärt und die Schülerinnen und Schüler aktiv einbindet. Nehmen Sie gerne unverbindlich mit uns Kontakt auf.

Workshop-Projekt „Kinder klären Eltern auf“ geht in die 3. Runde

Nachdem das medienpädagogische Projekt "Kinder klären Eltern auf" im vergangenen Jahr bereits zweimal erfolgreich mit der Evangelischen Grundschule in Babelsberg durchgeführt wurde (Juni 2014 & September 2014), geht es nun mit einer Waldorfschule in Berlin in die dritte Runde. Die Durchführung ist für Juni 2015 geplant.

"Kinder klären Eltern auf" lautet auch dieses Mal das Motto des Projekts. Dabei sollen die Kinder sich zunächst in medienpädagogischen Workshops mit Privatsphäre, Chat-Apps, Rechten im Internet, Werbung, Personenbezogenen Daten und Datenschutz auseinandersetzen. Im nächsten Schritt werden sie ihr neu erlerntes Wissen festigen und mit ihren bisherigen Medienerfahrungen abgleichen und ggf. neue Schlüsse daraus ziehen. Sie werden sich darauf vorbereiten, ihre Sicht der Dinge vor ihren Eltern argumentativ zu verteidigen.

Das anschließende Eltern-Kind-Seminar wird den Abschluss des Projektes bilden. Dabei werden die Kinder in die Rolle der Experten schlüpfen und ihr erlerntes Wissen an ihre Eltern weitergeben. Ziel ist es, das implizite Bild über die Mediennutzung der jeweils anderen Generation aufzuweichen und ggf. zu revidieren, indem mediale Themen in einem neutralen, außerfamiliären Rahmen gleichberechtigt diskutiert werden können. Den Beteiligten soll klar werden, dass Medienkompetenz unterschiedliche Dimensionen hat und dass das intergenerative Voneinanderlernen einen positiven Effekt auf die Medienkompetenzentwicklung aller Teilnehmenden hat.

Wir freuen uns sehr auf die erneute Durchführung des Projekts!

Bei Interesse an der Durchführung eines solchen medienpädagogischen Projekts, können Sie unverbindlich mit uns Kontakt aufnehmen.

Erfolgreiches Workshop-Projekt „Kinder klären Eltern auf“ geht in die 2. Runde

Unser im Juni 2014 erfolgreich durchgeführtes medienpädagogisches Projekt "Kinder klären Eltern auf" stieß auf große Zustimmung und Begeisterung, sodass es nun im neuen Schuljahr in die 2. Runde geht. So werden wir Ende September mit den Kindern der 6. Klasse in Workshops die Themen Datenschutz und personenbezogene Daten bearbeiten und mit ihnen gemeinsam erarbeiten, welche Folgen die Weitergabe von Daten hat. Anschließend bekommen sie die Möglichkeit, das neue soziale Netzwerk für Kinder, "melmao - Echte Freunde." zu testen und nach eigenen Kriterien zu bewerten.

Den Abschluss wird ein Eltern-Kind-Seminar Anfang Oktober bilden, bei welchem die Kinder als Experten auftreten und ihre Eltern über ihr erlerntes Wissen aufklären werden. Wir sind sehr gespannt auf die erneute Durchführung des Projektes und freuen uns auf die Ergebnisse!

Kooperationsprojekt „Kinder klären Eltern auf“ zu Ende gebracht

Gemeinsam mit der Evangelischen Grundschule Babelsberg und in Kooperation mit melmao haben wir im Rahmen des Projektes "Kinder klären Eltern auf" im Juni mehrere medienpädagogische Workshops mit den 6. Klassen durchgeführt. Die Kinder haben heraus gearbeitet, was personenbezogene Daten sind und wo überall im Alltag Daten von ihnen gespeichert werden - teils bewusst, teils unbewusst. In dem Zusammenhang ist ihnen klar geworden, dass es an manchen Stellen notwendig ist, Daten zu speichern, während dies an anderen Stellen eigentlich überflüssig ist. Damit einhergehend haben die Kinder den Zusammenhang zwischen Daten, Datenweitergabe und Werbung begriffen.

Da sie selber viel in sozialen Netzwerken, vor allen Dingen aber in Chat-Apps unterwegs sind, sollten sie einmal ihre Vorstellung von einem idealen Netzwerk skizzieren. Spannend war, dass die Vorstellungen der Kinder sehr weit auseinander gingen und zum Teil sehr abstrakt waren. Sie alle stellen sich ihr ideales Netzwerk aber als mobile Version auf dem Handy vor. Aufbauend auf ihre bis dahin gewonnenen Erkenntnisse hatten die Kinder die Möglichkeit, das neue soziale Netzwerk für Kinder, "melmao - Echte Freunde.", zu testen und nach eigenen Kriterien zu bewerten.

Den Abschluss bildete ein Eltern-Kind-Seminar, in welchem die Kinder in die Rolle der Experten traten und ihre Eltern an verschiedenen Stationen über Medien und soziale Netzwerke aufklärten, sie zur Diskussion herausforderten, ihr Wissen in Quiz abfragten und sie ebenfalls "melmao" testen ließen.

Workshops zu Chat-Apps haben große Nachfrage

Während vor zwei Jahren noch soziale Netzwerke wie Facebook im Mittelpunkt standen, sind es heute Chat-Apps, vor allem WhatsApp, die für Kinder und Jugendliche nicht mehr wegzudenken sind. Das Problem besteht darin, dass sie mit solchen ChatApps sehr viel leichtfertiger umgehen als mit Facebook, da die Apps ihnen das Gefühl eines sicheren und geschützten Raumes geben. Wurde zuvor in Netzwerken viel zu oft "öffentlich gepostet", bleibt es in Chat-Apps ja schließlich innerhalb der Gruppe. Gerade wegen dieser oftmals zutage tretenden Leichtigkeit kommen Cybermobbing- aber auch Sexting-Fälle immer häufiger vor.

In zwei 6. Klassen in Schildow bei Berlin haben wir daher medienpädagogische Workshops durchgeführt, in denen die Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Chat-Apps erlernt haben. Gemeinsam haben sie erarbeitet, wie Chat-Apps funktionieren und inwiefern sich über Chat-Apps verschickte Inhalte von persönlich mitgeteilten Informationen unterscheiden. Sie haben ein Verständnis für die Öffentlichkeit des Internets entwickelt und begreifen, was sich hinter der Aussage "Das Internet vergisst nicht" verbirgt. Darüber hinaus haben sie über Rechte und Rechteverletzungen diskutiert und damit einhergehend erkannt, wie schnell aus einem anfänglichen Spaß Cybermobbing werden kann bzw. wie schnell ein privates Bild in falsche Hände gelangen kann. Abschließend haben die Kinder ihre gewonnenen Erkenntnisse reflektiert und in Gruppen überlegt, wie sie selbst jüngere Chat-App-Einsteiger optimal darauf vorbereiten könnten.