Neue Workshops für das Technikmuseum! Check it out!

Medienlaune bietet in den Herbstferien 2015 und darüber hinaus im Deutschen Technikmuseum Berlin folgende Workshops an:

Workshop: Von der Kunst, ein Selfie zu machen 

In diesem Workshop erfährst du, wie einfach man digitale Bilder mit ein paar technischen Tricks bearbeiten kann. Vom einfachen Landschaftsbild bis hin zum Selfie – viele Fotos wirken täuschend echt und sind es heutzutage doch nicht mehr. Schau mit uns hinter die Kulissen der Bildbearbeitung und probier es selber einmal aus.

Dieser Workshop wird angeboten am: 27.10.2015, 08.11.2015, 06.12.2015

Workshop "Chancen und Risiken des Internets"

Spielen, chatten, Videos schauen, sich informieren – das Internet ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen faszinierend und spannend. Viele Eltern sind mit Blick auf die Risiken des Internets verunsichert und fragen sich: Was macht mein Kind mit dem Internet? Und vor allem: Was macht das Internet mit meinem Kind? Im Workshop tauschen sich Eltern und Kinder über Vorteile und Risiken miteinander aus. Durch praktische Übungen entwickeln die Kinder ein Verständnis für Gefahren wie Cybermobbing, Kostenfallen und Datenmissbrauch.

Dieser Workshop wird angeboten am: 20.10.2015, 01.11.2015, 29.11.2015

>>> Beide Workshops finden im Rahmen der neuen Dauerausstellung Das Netz statt. Die Anmeldung erfolgt über die Seite des Deutschen Technikmuseums. <<<

Wir freuen uns auf euch!

Workshop-Projekt „Kinder klären Eltern auf“ geht in die 3. Runde

Nachdem das medienpädagogische Projekt "Kinder klären Eltern auf" im vergangenen Jahr bereits zweimal erfolgreich mit der Evangelischen Grundschule in Babelsberg durchgeführt wurde (Juni 2014 & September 2014), geht es nun mit einer Waldorfschule in Berlin in die dritte Runde. Die Durchführung ist für Juni 2015 geplant.

"Kinder klären Eltern auf" lautet auch dieses Mal das Motto des Projekts. Dabei sollen die Kinder sich zunächst in medienpädagogischen Workshops mit Privatsphäre, Chat-Apps, Rechten im Internet, Werbung, Personenbezogenen Daten und Datenschutz auseinandersetzen. Im nächsten Schritt werden sie ihr neu erlerntes Wissen festigen und mit ihren bisherigen Medienerfahrungen abgleichen und ggf. neue Schlüsse daraus ziehen. Sie werden sich darauf vorbereiten, ihre Sicht der Dinge vor ihren Eltern argumentativ zu verteidigen.

Das anschließende Eltern-Kind-Seminar wird den Abschluss des Projektes bilden. Dabei werden die Kinder in die Rolle der Experten schlüpfen und ihr erlerntes Wissen an ihre Eltern weitergeben. Ziel ist es, das implizite Bild über die Mediennutzung der jeweils anderen Generation aufzuweichen und ggf. zu revidieren, indem mediale Themen in einem neutralen, außerfamiliären Rahmen gleichberechtigt diskutiert werden können. Den Beteiligten soll klar werden, dass Medienkompetenz unterschiedliche Dimensionen hat und dass das intergenerative Voneinanderlernen einen positiven Effekt auf die Medienkompetenzentwicklung aller Teilnehmenden hat.

Wir freuen uns sehr auf die erneute Durchführung des Projekts!

Bei Interesse an der Durchführung eines solchen medienpädagogischen Projekts, können Sie unverbindlich mit uns Kontakt aufnehmen.

Hat viel Spaß gemacht: Workshop „Täuschend echt?! Wie du den Tricks der Bildbearbeitung auf die Schliche kommst“

Im Rahmen der Projektwoche "Check your Web" haben wir in Kooperation mit dem FEZ-Berlin medienpädagogische Workshops mit dem Titel "Täuschend echt?! Wie du den Tricks der Bildbearbeitung auf die Schliche kommst" mit 4. bis 6. Klassen durchgeführt. Die Einführung in das Thema hat die Kinder sehr geschockt. So waren die Kinder überrascht zu sehen, dass bei professioneller Werbung nicht nur kleine Schönheitsreparaturen mit Programmen wie Photoshop durchgeführt werden, sondern sogar ganze Körperteile komplett retuschiert werden und an einer gut aussehenden Person dennoch eine große Menge Änderungen vorgenommen werden.

Nachdem die Kinder mit Vorher-Nachher-Bildern für das Thema sensibilisiert wurden und ihr Blick für Fehler bei bearbeiteten Bildern geschärft wurde, hatten sie die Möglichkeit, ein Foto auf einem Tablet selbst zu retuschieren. Mit der App "PicsArt" konnten sie Bilder nach Lust und Laune bearbeiten, von denen sie das Schönste anschließend der Gruppe präsentieren sollten. Mit viel Spaß und Kreativität haben sie beispielsweise eigene Selfies optimiert und personalisiert, eine perfekte Produktwerbung erschaffen oder triste Landschaftsbilder in fabelhafte Idyllen verwandelt. Insbesondere durch das eigene Ausprobieren ist den Kindern klar geworden, wie einfach es tatsächlich ist, Bilder zu bearbeiten.

Auf die Frage hin, ob bearbeitete Bilder gekennzeichnet werden sollten, waren sich die Kinder sehr uneinig. Die Tendenz ging jedoch dahin, dass eine Kennzeichnung nicht nötig wäre, da bearbeitete Bilder inzwischen zu unserem Alltag gehören und wir uns bereits daran gewöhnt hätten.

Workshops zu Chat-Apps haben große Nachfrage

Während vor zwei Jahren noch soziale Netzwerke wie Facebook im Mittelpunkt standen, sind es heute Chat-Apps, vor allem WhatsApp, die für Kinder und Jugendliche nicht mehr wegzudenken sind. Das Problem besteht darin, dass sie mit solchen ChatApps sehr viel leichtfertiger umgehen als mit Facebook, da die Apps ihnen das Gefühl eines sicheren und geschützten Raumes geben. Wurde zuvor in Netzwerken viel zu oft "öffentlich gepostet", bleibt es in Chat-Apps ja schließlich innerhalb der Gruppe. Gerade wegen dieser oftmals zutage tretenden Leichtigkeit kommen Cybermobbing- aber auch Sexting-Fälle immer häufiger vor.

In zwei 6. Klassen in Schildow bei Berlin haben wir daher medienpädagogische Workshops durchgeführt, in denen die Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Chat-Apps erlernt haben. Gemeinsam haben sie erarbeitet, wie Chat-Apps funktionieren und inwiefern sich über Chat-Apps verschickte Inhalte von persönlich mitgeteilten Informationen unterscheiden. Sie haben ein Verständnis für die Öffentlichkeit des Internets entwickelt und begreifen, was sich hinter der Aussage "Das Internet vergisst nicht" verbirgt. Darüber hinaus haben sie über Rechte und Rechteverletzungen diskutiert und damit einhergehend erkannt, wie schnell aus einem anfänglichen Spaß Cybermobbing werden kann bzw. wie schnell ein privates Bild in falsche Hände gelangen kann. Abschließend haben die Kinder ihre gewonnenen Erkenntnisse reflektiert und in Gruppen überlegt, wie sie selbst jüngere Chat-App-Einsteiger optimal darauf vorbereiten könnten.

Trickfilmworkshop mit juki hatte viel Erfolg

Im Rahmen des Goldenen Spatz Festivals in Erfurt haben wir am 15.05. einen juki-Workshop mit einer 3. Klasse durchgeführt. Die Kinder hatten zuvor in einem Trickfilm-Workshop eigene Lege-Trickfilme erstellt und anschließend vertont. Darauf aufbauend haben sie im 2. Teil des Workshops gelernt, was sie beachten müssen, wenn sie eigene Inhalte ins Internet stellen wollen. Dabei kamen das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild zur Sprache. Anschließend hatten sie die Möglichkeit, sich auf der Kinder-Videocommunity "juki" umzuschauen und dort einen virtuellen Trickfilm zu basteln. Dabei konnten sie ihre zuvor erlernten Kenntnisse über das Stop-Motion-Prinzip direkt anwenden.