WhatsApp-Accounts sind Zuckerberg fast 50 Dollar wert

Die Nachricht war groß in den Schlagzeilen: Facebook kauft WhatsApp, und das für insgesamt 19 Milliarden Dollar. Damit ist WhatsApp's angekündigte Unabhängigkeit vorbei. Für viele ist es ein gruseliger Gedanke, da bisher nicht klar ist, was Facebook zukünftig mit WhatsApp anstellen will und warum es so viel Geld dafür ausgibt. Klar ist aber, es geht um die Nutzerdaten. Und die sind Facebook offenbar viel wert.

Wir haben mal einige interessante und durchaus widersprüchliche Artikel dazu gesammelt:

Gibt es Alternativen zu WhatsApp?

Natürlich gibt es sehr viele Messenger auf dem Markt. Da fällt es schwer, einen Messenger zu finden, der es mit WhatsApp und seinen Funktionen aufnehmen kann. Außerdem: alle sind bei WhatsApp - was nützt einem also ein neuer Messenger, wenn dort niemand meiner Kontakte ist? Das ist wohl eines der Hauptprobleme der Alternativen. Aber Wandel braucht eben Zeit.

Einer der empfehlenswerten Apps ist Threema: funktioniert verschlüsselt, ist sicherer und verfügt so ziemlich über dieselben Funktionen wie WhatsApp: Chat, Gruppenchat, Smileys, Verschicken von Fotos, Videos etc. Dafür werden aber keine Daten ausgelesen, keine Gespräche mitgeschnitten.

"Der entscheidende Unterschied: Threema bietet eine sogenannte asymmetrische Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die garantiert, dass nur der Absender und der Empfänger die Nachricht lesen können. Die Verschlüsselung geschieht direkt auf dem jeweiligen Gerät. Dadurch sei sichergestellt, dass kein Dritter - nicht einmal der Serverbetreiber von Threema - die Inhalte der Nachrichten entschlüsseln könne, erklärt Kasper auf seiner Homepage." (Zitat, stern.de, 19.02.2014)

Mehr zu Threema und warum diese App durchaus eine Alternative zu WhatsApp darstellt, in folgendem Artikel vom 19.02.2014: >>> Warum Threema das bessere WhatsApp ist (stern.de)

WhatsApp, die „Superwanze“

Schon seit Wochen steht WhatsApp immer wieder in der Kritik. Denn was vielen Nutzern nicht bewusst ist: WhatsApp speichert Daten in Massen. "Ich hab eh nichts zu verbergen" lautet oftmals die beschwichtigende Ausrede der Nutzer. Und solange man nichts zu verbergen hat, ist es doch egal, wer was über einen weiß.

Falsch! In der Öffentlichkeit würden wir uns auch nicht so preisgeben. Das Problem am Internet ist: es geschieht dort unbemerkt. Wir bekommen es quasi gar nicht mit. Auch nicht, dass die App WhatsApp aber auch alle anderen Aktivitäten auf dem Handy speichert, mitschneidet und unter Umständen sogar Telefongespräche mithört. >>>In der WAZ ist dazu ein interessantes Interview erschienen (18.02.2014).