Datenschutz-Fortbildung für Kitas und Schulen (Berlin & Brandenburg)

Vor 3 Jahren, im Mai 2018, ist die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Trotz dass die darin beschriebenen Datenschutz-Regelungen verpflichtend sind, werden sie noch nicht überall ordnungsgemäß umgesetzt. Vor allem im Kita- und Schulbereich mangelt es oftmals an einem datenschutzkonformen Umgang mit personenbezogenen Daten – meistens aufgrund fehlenden Wissens seitens der Erzieher:innen und Lehrer:innen. Kein Wunder, die DSGVO ist sehr komplex und die praktische Umsetzung stellt für viele ein Hürde dar. Viele Menschen fühlen sich überfordert mit den Anforderungen bzw. wissen überhaupt nicht, an welchen konkreten Stellen der Datenschutz nun wie umgesetzt werden muss.

Oftmals sind die in der DSGVO beschriebenen Regeln und Grundsätze auch gar nicht so einfach auf die eigene Praxis übertragbar. Wo genau findet man denn nun eine Antwort darauf, ob Lehrer:innen in der Schule überhaupt noch an der Pinnwand ausgehängt werden dürfen oder ob Kinder in der Kita noch namentlich an der Garderobe benannt werden dürfen? Wie muss eine Einverständniserklärung für eine Fotoerlaubnis formuliert sein, damit sie datenschutzkonform ist?

Wir bieten Datenschutz-Fortbildungen für Lehrer:innen und Erzieher:innen (vornehmlich in Berlin und Brandenburg) an, die darauf abzielen, praxisnahe Informationen und Tipps rund um die DGSVO zu geben. In unseren Fortbildungen geht es um ganz konkrete Beispiele in der Praxis und wie der Umgang mit personenbezogenen Daten von Kita-Kindern, Schüler:innen, aber auch Eltern möglichst datenschutzkonform gestaltet werden kann. Die Datenschutz-Fortbildungen werden von der Medienpädagogin Jenny F. Schneider, zertifizierte Datenschutzbeauftragte, durchgeführt.

Mehr zu den Fortbildungen finden Sie hier.

Medienpädagogik beginnt im Kindergarten

Zwar fangen die meisten Kinder erst in der Grundschule an, das Schreiben zu lernen. Dennoch beginnt Medienpädagogik schon weitaus früher. An einem Elternabend in Berlin Frohnau haben wir vergangene Woche mit Eltern von 2-5-jährigen Kindern darüber gesprochen, wann Kinder Medien bewusst wahrnehmen und sie zu nutzen beginnen. Denn schon frühzeitig nehmen Kinder das Fernsehen wahr, beginnen erste Sendungen zu schauen, blättern sich durch Bilderbücher oder "tatschen" auf dem Smartphone oder Tablet der Eltern rum. Dabei können sie schon ersten Gefahren begegnen: Bilder können Angst einjagen. Mit Musik untermalte Sendungen können eine Stimmungslage erzeugen, die nicht verstanden wird. Werbung im Fernsehen kann irritieren, da sie in dem Alter noch gar nicht als solche erkannt wird.

Oftmals ist die naheliegendste Lösung der Eltern, die Kinder am besten so lange wie möglich von solchen Medien fernzuhalten, da sie noch zu jung dafür sind. Wir sind jedoch der Meinung, dass man die Kinder von Anfang an in ihrer Mediennutzung begleiten kann, denn mit Medien lernen Kinder auch ihre Umwelt kennen. Zudem ist es in unserer Welt nahezu unmöglich, den Medien komplett auszuweichen. Am wichtigsten aus unserer Sicht: mit den Kindern sprechen. Das hat schließlich schon eine in den 70er Jahren durchgeführte Studie zur "Sendung mit der Maus" bewiesen. Kinder lernten tatsächlich etwas dazu. Aber nicht durch die Sendung selbst, sondern durch die Nachgespräche mit den Eltern und Forschern.

Auf Anfrage führen wir gerne einen medienpädagogischen Elternabend in Ihrer Kita/Ihrem Kindergarten durch.